"Synthi CHF" / "Synthi Schweiz" Devisenoptionsgeschäft für Fremdwährungskreditnehmer.

Kraft Rechtsanwälte vertreten derzeit mehrere durch das Geschäft "Synthi Schweiz" geschädigte Fremdwährungskreditnehmer der Unicredit Bank Austria. Wir konnten bereits In zahlreichen Fällen Lösungswege im Sinn der Mandanten finden.

Kontaktieren Sie uns, um Ihre Chancen auf Schadenersatz unverbindlich zu evaluieren:

  • Waren Sie mit ihrem Fremdwährungskredit vor Abschluss von Synthi Schweiz bereits wieder in EUR?
  • Wollten Sie lediglich die Sicherheit eines Euro-Kredits in Verbindung mit dem niedrigen Zinsniveau des Schweizer Franken?
  • Haftet Ihr (endfäliger) Kredit nur wegen Synthi CHF in Schweizer Franken aus?
  • Wäre ohne Synthi CHF die Kreditsumme nicht aufgrund von Kursschwankungen des Schweizer Franken erhöht?
  • Besteht wegen Synthi CHF eine Deckungslücke?

Der Oberste Gerichtshof hat mit seinem Erkenntnis zu GZ 8 Ob 11/11t  zu den Aufklärungspflichten der Bank in Zusammenhang mit  Derivatgeschäften (auch "Synthi Schweiz" ist ein Derivatgeschäft) unseren in den diversen Gerichtsverfahren bezogenen Standpunkt bestätigt, wonach:

  • sogar Kunden, mit einem höheren Wissenstand bei Derivatgeschäften besonders sorgfältig über Chancen und Risiken aufzuklären sind,
  • ein Absicherungsgeschäft vorliegt, wenn mit einem Derivatgeschäft ein neues Risiko geschaffen oder ein bestehendes erhöht wird (dies trifft für alle Synthi Schweiz Geschäfte zu),
  • dem Kunden in verständlicher und nicht verharmlosender Weise klar vor Augen geführt werden muss, dass sein nach oben nicht begrenztes Verlustrisiko nicht nur theoretisch, sondern real und ruinös sein könnte,
  • die Bank über Interessenkonflikte aufklärungspflichtig ist, wenn sie ein besonderes Gewinninteresse am Geschäft verfolgt und sie das Geschäft selbst empfiehlt.

Gerade der letzte Punkt ist von wesentlicher Bedeutung, weil sich bei der Sachverständigenprüfung der Synthi Geschäfte herausgestellt hat, dass gerade bei Synthi Schweiz durch die extrem hohe Bankmarge der Interessenskonflikt der Bank in der Beratung enorm war. Überhaupt war offensichtlich die Bankmarge die treibende Kraft für die Empfehlung das Geschäft einzugehen.

Der deutsche Bundesgerichtshof judiziert ebenfalls, dass eine Bankmarge, die Einfluss auf Chancen/Risiken des Geschäfts hat, aufklärungspflichtig ist. Mehr dazu unter folgendem Link. >>

Einen sinnvollen Nutzen für den Kunden bringt das Synthi Schweiz Geschäft nach den uns vorliegenden und in den Gerichtsverfahren eingeholten Gutachten jedenfalls nicht.

Link zum Erkenntnis des OGH zu GZ 8 Ob 11/11t