Recht auf Information

Letztes Update: 10. Mai 2010

OGH verpflichtet Anlegerentschädigungseinrichtung zur Zahlung

In seinem Beschluss vom 30. Juni 2010 hat der Oberste Gerichtshof die Anlegerentschädigungseinrichtung ("AeW") zur Zahlung der Entschädigungsleistung an geschädigte Amis-Anleger verpflichtet.

Der OGH folgt dabei unserer Rechtsmeinung, die wir bereits 2007 publiziert haben und die auch unseren Musterverfahren zugrunde liegt:

Lesen Sie mehr unter "Amis Aktuell".

20. August 2010, Kraft & Winternitz Rechtsanwälte GmbH

UniCredit Bank Austria AG:
Fehlberatung Treasury Produkt „Synthi Schweiz“ 10.05.2010

Beim „Synthi Schweiz“ handelt es sich um ein Treasury-Produkt, welches von Seiten der UniCredit Bank Austria AG vor allem Kreditkunden angetragen wurde. Dieses Produkt der UniCredit Bank Austria AG hat bei zahlreichen von uns vertretenen Klienten zu hohen Schäden geführt. Die Analyse des „Synthi Schweiz“ durch beigezogene Sachverständige hat ergeben, dass derartige Geschäfte in vielerlei Hinsicht nachteilig für den Bankkunden sind und sich vor allem im Risikoprofil gegenüber einer Fremdwährungsfinanzierung deutlich unterscheiden. Viele der geschädigten Kunden sind zusätzlich nunmehr mit Nachbesicherungsforderungen der UniCredit Bank Austria AG konfrontiert und von Seiten der UniCredit Bank Austria AG wird die Kündigung der Kreditbeziehung  in den Raum gestellt. Da die Schieflage in den Krediten letztlich eine Konsequenz des „Synthi Schweiz“- Produktes ist, ist unser Rechtsstand, dass diese Nachforderungen der UniCredit Bank Austria AG unberechtigt sind und die Verluste/Schäden auszubuchen sind. Sollten die außergerichtlichen Verhandlungen zu keinem einvernehmlichen Ergebnis führen, werden von unserer Kanzlei weitere Klagen zu diesen Treasury Geschäften gegen die UniCredit Bank Austria AG eingebracht werden.

Mag. Lukas Aigner

Causa Amis - Erste Auszahlungen  1.3.2010
Mittlerweile sind im Rahmen der ersten Zwischenausschüttung im Liquidationsverfahren Zahlungen für 105 der von uns vertretenen Anleger erfolgt. Die Reihenfolge der Forderungsprüfung durch die Liquidatoren ergibt sich anhand der Reihenfolge der Auszahlungen.

Mehr dazu im Bereich Amis Aktuell.

Bestätigung des Urteils in I. Instanz durch das LG St. Pölten

Im Urteil erster Instanz wurde dem von  RA Mag. Lukas Aigner vertretenen Anleger Schadenersatz für einen Kredit, der von der Bank zu Spekulationszwecken  vergeben  wurde, zugesprochen. Haftungsbegründend war der Verstoß der Bank gegen die eigenen internen Richtlinien, wonach Kredite zu Spekulationszwecken nicht vergeben werden dürfen. Das Urteil wurde nunmehr von der Berufungsinstanz, dem Landesgericht St. Pölten zur Gänze bestätigt.

OGH Entscheidung vom 29. August 2009 (Pdf, 1.4MB)

"Neue Munition für Primeo-Geschädigte" 10.11.2009

Das Rechtsgutachten von Prof. Graf bestätigt die Gewährleistungsansprüche der Anleger gegenüber der Bank Austria. Lesen Sie dazu den aktuellen Artikel des Wirtschaftsblatts.

Artikel im Wirtschaftsblatt vom 10.11.2009 (Pdf, 1.4MB)
Artikel auf Wirtschaftsblatt.at

Neue Entwicklung in Sachen Devisenoptionsgeschäften

Berichterstattung über weitere außergerichtliche Einigungen zwischen Betroffenen aus dem öffentlichen Sektor und der UniCredit Bank Austria. Wir sind mit Verschwiegenheit belegt.

Mehr dazu unter                                     burgenland.orf.at/stories/393529/

Wir sind Anlegerschützer 10.7.2009

Die Zeitschrift "AnwaltAktuell" publiziert in ihrer Ausgabe 04/09 ein ausführliches Interview mit RA Dr. Rainer Maria Kraft und RA Mag. Lukas Aigner rund um die umfangreichen Aktivitäten von KRAFT & WINTERNITZ zum Thema Anlegerschutz.

Mehr dazu unter Pressespiegel

Klage gegen Bank Austria auch in zweiter Instanz gewonnen  26.6.2009
Das OLG Wien hat die beklagte Bank Austria nun auch in zweiter Instanz verpflichtet, Ersatz wegen Irreführung der Kunden in Zusammenhang mit Devisenoptionsgeschäften zu leisten. RA Mag. Lukas Aigner hat in diesem richtungsweisenden Verfahren das klageführende Unternehmen vertreten. Kraft & Winternitz vertreten in einer ganzen Reihe weiterer Verfahren die Interessen von Anlegern, die durch Treasurygeschäfte geschädigt wurden.

Artikel im Wirtschaftsblatt vom 25.6.2009 (Pdf, 373 KB)

Wer haftet tatsächlich im Finanzdienstleistungsbereich? 17.6.2009
Im Hotel Sacher fand am 17. Juni 2009 ein Presse-Hintergrundgespräch des Fachverband Finanzdienstleister des WKO zum Themenkreis der Haftung im Bereich der Finanzdienstleistungen statt. Neben dem Obmann des Fachverbandes Finanzdienstleister KommR Wolfgang Göltl nahmen als Experten Dr. Christian Winteritz LL.M., Prof. Dr. Andreas Kletecka und Mag. Philipp H. Born teil.

Mehr dazu auf der Website des WKO.

Erneut Klage gegen Bank Austria in erster Instanz gewonnen  8.6.2009
Dem von RA Mag. Lukas Aigner vertretenen Anleger gebührt laut dem Bezirksgericht Melk, Schadenersatz für einen Kredit der Unicredit Bank Austria, der ihm zu Spekulationszwecken vergeben wurde, da dies gegen die Richtlinien der Bank verstößt. Die Schutzwirkung der bankinternen Vorgaben erstreckt sich laut dem Urteil auch auf den Kunden/Kreditnehmer. Mit diesen Vorschriften sollen auch Wertpapier-Spekulationen auf Kredit verhindert und der Kreditnehmer nicht der Gefahr ausgesetzt werden, für den Fall, dass die Spekulation nicht erfolgreich war, den gewährten Kredit nicht zurückzahlen zu können. Im Ergebnis muss daher der durch Wertpapiergeschäfte geschädigte Kunde nichts an die Bank zurückzahlen.

Das Urteil können Sie hier herunterladen: Urteil (Pdf, 600 KB)

Amis - Liquidationsverfahren 26.5.2009
Die Liquidatoren haben bei der zuletzt abgehaltenen Sitzung vor dem Handelsgericht Luxemburg dem eingerichteten Gläubigerausschuss am 27. April 2009 berichtet, dass nunmehr zahlreiche angemeldete Forderungen geprüft worden sind. Es ist geplant, beginnend mit Juni 2009, die geprüften Forderungen dem Handelsgericht Luxemburg zur Annahme vorzulegen.

Mehr dazu im Bereich Amis Aktuell.

ARS Fachtagung MiFID-Umsetzung 2.4.2009
Mag. Dr. Erich Schaffer (Finanzmarktaufsicht), Dr. Christian Winternitz LL.M., Dr. Doris Wohlschlägl-Aschberger und Mag. Martina Harrer werden bei dieser Veranstaltung die Umsetzung der MiFID in Österreich in allen Aspekten behandeln.

Mehr dazu im Bereich Veranstaltungen.

Karriere bei KRAFT & WINTERNITZ 31.3.2009
KRAFT & WINTERNITZ suchen RechtsanwaltsanwärterInnen zur Verstärkung des Teams.

Interessenten können sich online bewerben.

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Causa Madoff /Primeo Fund / Herald Fund  2.03.2009
Die Causa „Madoff“ zieht weite Kreise. Der Gesamtschaden der Investoren wird auf 50 Mrd. USD geschätzt. KRAFT & WINTERNITZ bieten Ihnen mit dem Gruppeninterventionsmodell eine Möglichkeit Ihre Ansprüche rasch und effektiv geltend zu machen.

Mehr dazu im Bereich Causa Madoff - Primeo

Finanzdienstleistungsassistent - deleted or reloaded?  19.02.2009
In diesem Artikel stellen RA Dr. Christian Winternitz und RA MMag. Boris Steinmair die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit als "FDLA" dar. Sie gehen auf die rechtlichen und wirtschaftlichen Implikationen der derzeit diskutierten Abschaffung ein und zeigen Alternativen auf.

Mehr dazu im Bereich Fachbeiträge
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